Rückzugsarbeit der Stürmer nach Puckverlust, um dem Gegner den Zoneneinbruch zu erschweren.
Defensivformation (meist im Penalty Kill), bei der vier Spieler ein Rechteck vor dem eigenen Tor bilden, um den Slot zu schützen.
Spielbeginn bzw. Wiederaufnahme des Spiels, bei dem zwei Spieler den Puck im direkten Duell gewinnen müssen.
Zentraler Stürmer, meist verantwortlich für Bullys, defensive Unterstützung und Spielaufbau in der Mitte.
Beschreibt, wie gut sich Spieler einer Formation im Zusammenspiel ergänzen – schwer messbar, aber oft entscheidend.
Kurzer, gezielter Pass über den Schläger oder Körper eines Gegenspielers hinweg, um Druck zu umspielen.
Alle Schussversuche (Tore, Schüsse aufs Tor, geblockte und verfehlte Schüsse) einer Mannschaft bei 5-gegen-5
Pass quer über das Spielfeld, der den Torhüter zur seitlichen Bewegung zwingt – hohe Torgefahr, aber auch höheres Abfangrisiko.
Kontrollierter Puckbesitz in der Angriffszone durch Pässe entlang der Bande, um Verteidiger zu ermüden und Lücken zu erzeugen.
Täuschungsbewegung, um einen Gegenspieler oder Torhüter zu umspielen.
Der Puck wird bewusst in die Angriffszone geschossen, um ihn anschließend im Forecheck zurückzuerobern – statt kontrolliert einzudringen. Reduziert Turnover-Risiko, aber auch Puckbesitz-Anteil.
Spielertyp mit Fokus auf physisches Spiel, Körperchecks und „schmutzige" Zonen statt Scoring.
Modell, das die Qualität jeder Torchance (Schussort, -winkel, Spielsituation) bewertet und daraus eine erwartete Toranzahl berechnet – zentrales Werkzeug für Spiel- und Spieleranalysen.
Wie Corsi, aber ohne geblockte Schüsse – gilt als leicht präzisere Puckbesitz-Kennzahl.
Äußere Stürmerpositionen (links/rechts), zuständig für Breite im Angriff und Deckung der Verteidiger in der eigenen Zone.
Druck auf den puckführenden Gegner bereits in dessen eigener Zone, um Fehler zu erzwingen. Verschiedene Systeme: • 1-2-2: Ein Spieler presst vorne, zwei sichern mittig, zwei stehen tief ab – defensiv orientiert. • 2-1-2: Zwei Stürmer pressen aggressiv, ein Center sichert dahinter – offensiv orientiert, mehr Risiko. • 1-3-1: Sehr defensives, neutrale-Zone-lastiges System mit einem hohen Pressspieler.
Der Abstand zwischen Verteidiger und angreifendem Gegner in der neutralen Zone. Enger Gap = aggressiver, aber risikoreicher; großer Gap = mehr Sicherheitsabstand, aber weniger Druck.
Doppelpass-Kombination, bei der ein Spieler passt und sich sofort in eine freie Lücke bewegt, um den Rückpass zu erhalten.
Spielzug, der primär durch Laufbereitschaft/Einsatz statt technischer Klasse entsteht.
Wird gepfiffen, wenn ein Team den Puck aus der eigenen Hälfte über beide gegnerische Linien (rote Mittellinie + Torlinie) schießt, ohne dass ein eigener Spieler ihn zuerst berührt. Führt zu Bully in der eigenen Zone – taktisch relevant, weil es müde Linien zwingt, in der Defensivzone zu bleiben.
Prozentsatz erfolgreich abgewehrter Unterzahlsituationen (PK%) bzw. erfolgreicher Powerplays (PP%) – wichtige Kennzahlen!
Vorrecht des Heimteams, nach jeder Spielunterbrechung als Letztes zu wechseln – Coaching Vorteil!
Auswechslung während laufenden Spiels. Schlechtes Timing führt zu Überzahl-Situationen für den Gegner oder Strafen.
Jeder Verteidiger übernimmt einen festen Gegenspieler in der eigenen Zone.
Bewusste taktische Zuordnung bestimmter Linien/Spieler gegen bestimmte gegnerische Linien, meist durch den Heimtrainer im letzten Wechsel gesteuert.
Ein Spieler postiert sich direkt vor dem gegnerischen Tor, um Schüsse abzufälschen, Rebounds zu verwerten und den Torhüter zu blocken.
Defensivsystem in der neutralen Zone, das gegnerische Zoneneinbrüche durch enges Stellungsspiel (statt aktives Forechecking) verhindert – berühmt-berüchtigt für „langweiliges“, aber effektives Hockey.
Konterangriff in Überzahl (2-gegen-1, 3-gegen-2), meist durch Turnover oder schlechten Wechsel entstanden.
Ein Angreifer betritt die gegnerische Angriffszone, bevor der Puck die blaue Linie überquert hat. Zentral für das Verständnis von Zonen-Einbrüchen (Zone Entries).
Direkter Schuss ohne vorherige Puckannahme – schwer für Torhüter zu antizipieren, zentraler Bestandteil vieler Powerplay-Systeme.
Verteidigung in Unterzahl. Typische Systeme: Box (statisch, vier Spieler in Rechteck-Formation) oder Diamond (ein Spieler vorne, zwei mittig, einer hinten – gegen zentrale Anspiele).
Direkter Schuss auf das Tor ohne Gegenspieler, als Strafe für ein regelwidriges Foulspiel bei klarer Torchance.
Position der Verteidiger an der blauen Linie in der Angriffszone, von der aus Distanzschüsse und Verlagerungen kommen.
Physisch dominanter Stürmer, der Raum durch Körperlichkeit statt reiner Technik erobert.
Phase, in der ein Team wegen einer Strafe des Gegners in Überzahl spielt. Häufige Formationen: • Umbrella: Ein Spieler hoch am Blue-Line-Punkt, zwei tief an den Circles – für harte Distanzschüsse und Rebounds. • Overload: Vier Spieler auf einer Seite konzentriert, um dort zahlenmäßige Überlegenheit zu erzeugen. • 1-3-1: Ein Spieler vorne am Tor, drei in der Mitte gestaffelt, einer an der blauen Linie – Standard im modernen Powerplay.
Abpraller nach einem Torhüter-Save, häufige Torquelle bei Net-Front-Presence.
Vergleich der Team-Leistung mit einem Spieler auf dem Eis gegenüber der Leistung ohne ihn – isoliert den individuellen Effekt.
Schneller Angriff aus der neutralen Zone heraus, meist mit wenigen Spielern gegen eine noch nicht formierte Verteidigung.
Ein Spieler stellt sich in die Sichtlinie des Torhüters, um Schüsse zu verdecken.
Einzelner Spieleinsatz einer Formation, meist 40–50 Sekunden lang.
Bewusstes Blocken von Schüssen mit dem Körper – zentrale defensive Kennzahl in Analytics.
Der zentrale, hochgefährliche Raum direkt vor dem Tor zwischen den Circles. Die meisten Tore fallen aus dieser Zone – „Slot-Präsenz“ ist ein zentrales Analysekriterium.
Abwehrtechnik mit dem Schläger, um den Puck vom Gegner zu trennen, ohne Körperkontakt.
Eiszeit eines Spielers, meist in Minuten pro Spiel angegeben – Basis-Indikator für Vertrauen des Trainers.
Rolle geht heute weit über Schussabwehr hinaus – „Puck-Handling" (Spielverlagerung als dritter Verteidiger) ist ein eigenes taktisches Thema.
Puckverlust durch Fehlpass oder Ballverlust im Zweikampf – Ausgangspunkt vieler Gegentore.
Stürmer mit ausgeglichenem Offensiv- und Defensivspiel – im modernen Hockey oft wertvoller als reine Scorer.
Meist paarweise eingesetzt (linker/rechter Verteidiger). Aufgaben: Zonenverteidigung, Spielaufbau, Blue-Line-Coverage im Powerplay.
Verteidiger decken feste Bereiche statt einzelne Spieler – häufiger im modernen Hockey, weil es Cycle-Spiel besser neutralisiert.
Die Art, wie ein Team die gegnerische Blue Line überquert – per Kontrolle, Pass oder Dump-in. Eine der wichtigsten Analytics-Kategorien im modernen Hockey.
Anteil der Shifts, die ein Spieler in der Offensiv- bzw. Defensivzone beginnt – wichtig, um Coaching-Nutzung und Rollen einzuordnen.
Das Eis ist in drei Zonen unterteilt: Defensivzone, neutrale Zone, Angriffszone.
Doppelte Überzahl-Situation – seltene, aber besonders torgefährliche Phase.